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Einladung zu einem
Benefizkonzert für das
Notel
mit
Rolly Brings & BÄND

MEMENTO MORI

Ne kölsche Dudedanz / Ein kölscher Totentanz

Samstag, 4. September 2010
Beginn: 18:00 Uhr in

St. Maria in Lyskirchen

 

 

 

 
   
sonntagsevangelium.jpg (5819 Byte)
Sonntagsblatt
als PDF-Datei:
Weihnachts-,
Osterzeit
und Hochfeste
Advent und
Fastenzeit
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Sehr geehrte Damen und Herren,
das Evangelium vom Sonntag und die Gedanken zum Sonntagsevangelium von Matthias Schnegg finden Sie nunmehr unter
"ZUM SONNTAG" 

Termine in Lyskirchen 

22. Sonntag im Jahreskreis,
+ Sonntag, den 29.08.2010 
um 19.00 Uhr Gemeindemesse 

Donnerstag, den 02.09.2010
um
18.00 Uhr Rosenkranzgebet 
für den Frieden und die Verständigung 
der Kulturen

Samstag, den 04.09.2010
um
09.00 Uhr Hl. Messe 
Pilgergruppe aus Kulmbach 
Pfr. Wagner
um 11.00 Uhr Trauung des Brautpaares 
Jeanette Schlapphaus 
Christoph von Lier  durch Pfr. Schnegg
um
18.00 Uhr Benefizkonzert 
für das Notel

23. Sonntag im Jahreskreis, 
+Sonntag, den 05.09.2010
um 19 Uhr Heilige Messe 
für die Gemeinden

Kollekte Flutopfer PAKISTAN

File:St-Maria-Lyskirchen-030.JPG

Datei:St maria in lyskirchen gewoelbefresken west.jpg

17 Mar 09

 

 

wpe1.jpg (17830 Byte)

Aufruf der deutschen Bischöfe zur Sonderkollekte am 
5. September 2010 für die Flutopfer
in Pakistan

Liebe Schwestern und Brüder,

wochenlange Regenfälle haben große Teile Pakistans unter Wasser gesetzt. Viele Millionen Menschen sind davon betroffen. Straßen, Brücken und Häuser wurden zerstört. Dörfer und Städte sind von der Außenwelt abgeschnitten, Trinkwasserquellen verunreinigt. Seuchen bedrohen die Menschen, vor allem die Kinder. Unzählige sind ohne Obdach. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen hat die Flutkatastrophe in Pakistan einen „Tsunami in Zeitlupe“ genannt. Das heißt: Je länger die Überflutungen andauern, desto größer werden die Zerstörungen. Wir deutschen Bischöfe rufen Sie alle, liebe Schwestern und Brüder, zur Unterstützung der Not leidenden Menschen auf. Die internationale Hilfe ist zwar angelaufen, und auch unsere kirchlichen Hilfsorganisationen geben ihr Bestes. Es fehlt jedoch an ausreichenden finanziellen Mitteln, um wenigstens das schlimmste Elend zu bekämpfen. Deshalb soll in allen Gottesdiensten am kommenden Sonntag eine Sonderkollekte abgehalten werden.

Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr sind wir angesichts einer verheerenden Naturkatast-rophe zu besonderer Hilfe gerufen. Aber Not kennt keinen Kalender. Als Christen wissen wir: Gott ist den Notleidenden in besonderer Weise nahe. Wenn wir ihnen solidarisch zur Seite stehen, folgen wir dem Beispiel Jesu.

So bitten wir Sie um Ihr Gebet für die Menschen in Pakistan und um eine großherzige Spen-de am kommenden Sonntag. Auf diese Weise kann durch unsere bewährten Einrichtungen umgehend weitere Hilfe geleistet werden. Allen, die einmal mehr ein wirksames Zeichen der Nächstenliebe setzen, sagen wir ein herzliches
Vergelt’s Gott!

Würzburg, den 23. August 2010

Für das (Erz-)Bistum Köln

+ Joachim Kardinal Meisner

Erzbischof von Köln

 

Spendenkontakte:

Caritas international Freiburg

Spendenkonto 202

Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe

BLZ 660 205 00

Stichwort: „Fluthilfe Pakistan“

Benefizkonzert in Maria Lyskirchen am 4. September, 18 Uhr

Rolly Brings und Bänd laden zu einem Konzert zugunsten des Notels ein:

MEMENTO MORI

Ne kölsche Dudedanz / Ein kölscher Totentanz

Lieder, Sprüche und Geschichten vom Vergehen der Zeit, von dem, was bleibt, vom Älterwerden, vom Sterben und der Frage, was wohl danach kommt. Anfangs ernst, dann aber zunehmend kölsch-katholisch. Kein Begräbnis in Köln, wo die Ureinwohner gegen Ende nüchtern wären und keine kölschen Lieder sängen.

Eine empfehlenswerte Art des Abschiednehmens und der Trauerarbeit.

Mit Textheften samt Übersetzungen

fürs Publikum zum Mitlesen und Mitsingen.

Eintritt frei / Kollekte nach dem Konzert

Die ‚Avaritia’ (Habgier) im Portal von St. Maria Lyskirchen

Die Künstler des Mittelalters wussten, dass wir – da wir Menschen sind – in der Realität unseres Lebens mit solchen Mächten beschäftigt sind – Mächten wir der Sucht, immer mehr haben wollen zu müssen. Wenn man es nicht weiß, übersieht man fast diese kleinen Figuren in der Mitte des Tryptichons des Portals. Da ist die Avaritia symbolisiert als ein Vogel, der sich den Hals reckt bis zur unaufhaltbaren Überdehnung. Der Vogel will zur Stillung seiner Gier die Trauben erreichen ... und weiß doch, dass er immer wieder neu gieren ‚muss’. Die Künstler des Mittelalters haben gewusst, dass der Mensch so besetzt wird durch Neid, Stolz, Luxus und Gier. Die Einladung heißt: Tretet aus der Logik dieser Welt durch das Portal, die Tür, die JesusChristus selber ist (Joh 10,7) und lasst euch auf einen anderen Lebensentwurf ein – auf das Leben Jesu und seine andere Art, Leben, Schätz des Lebens zu haben.

wpe1.jpg (19279 Byte)

Invidia im Hauptportal von Lyskirchen

Ein weiterer Blick auf ein Detail im Eingangsbereich unserer Kirche. Die Künstler des 13. Jahrhunderts haben den Menschen wohl sehr gut gekannt. Es ist erstaunlich, wie wir als Menschen in unserem Wesen über die Jahrhunderte hin uns ‚treu’ geblieben sind. Die kleinen Figuren oberhalb des Portals sprechen von menschlichen Haltungen, die uns wie Besetzungen quälen können: Der Neid (invidia), der Stolz (superbia), der Luxus (luxuria) und die Habgier (avaritia). Am vergangenen Sonntag war die ‚Habgier’ in unseren Blick gekommen, weil im Evangelium von dieser Haltung die Rede war. Da war das Interesse wach geworden, was sich denn sonst so alles in der Gestaltung des Eingangsbereiches verberge. Daher also in loser Folge Bilder uns kurze Kommentare zu den Figuren. Die mittelalterlicher Baukünstler haben nicht nur ‚schön’ bauen wollen, sondern auch mit ihren Bauwerken und Bildern Verkündigung betrieben. An unserem Eingangsbereich werden die Nöte menschlicher Haltungen beschrieben, die uns gefangen halten können – wie der Neid. Eine mürrisch und angestrengt dreinschauende Gestalt mit einer Narrenkappe auf dem Kopf lässt uns nachspüren: So ‚verrückt’ kann das Leben sein, wenn es vom Neid fixiert ist. Wie die Habgier, so behindert auch der Neid die Freiheit des Lebens. Wer einmal vom Neid befressen war, der/die weiß, wie einschnürend vergiftend so ein Gefühl sein kann.

Weitere Bilder werden folgen. Und die ‚Auflösung’, denn die Künstler des 13. Jhts. wollten nicht nur darstellen, sondern auch einen anderen Weg öffnen, eine andere Sicht von Welt und Leben jenseits der besetzenden Macht zerstörerischer Gefühle ...

 

Matthias Schnegg

Datei:Schiffermadonna Köln.JPG

Unsere Schiffermadonna: Entstanden im Rheinland (Aachen oder Köln?), um 1410/20 Holz; Höhe 205 cm

Die überlebensgroße Madonnenfigur gehört nicht zur ursprünglichen Ausstattung von St. Maria in Lyskirchen, stammt vielmehr aus dem Zisterzienserinnen-Kloster in Walberberg. Sie gelangte vermutlich am Anfang des 19. Jahrhundert hierher. Die Gewandstatue variiert einen bestimmten, böhmischen Typus der Madonnen des 'weichen Stils'. Sie ist nach unten ungewöhnlich verbreitert; die sanft geschwungene Bewegung der Gestalt ist eingebettet in die pyramidenartige Komposition der Gewandmasse, die an ihrer rechten Seite in langen Bahnen, an der linken in 'Kaskaden' der gerafften Säume herabfällt. Maria hält das nackte Jesuskind, das sich zum Betrachter wendet und einen kleinen Apfel zu reichen scheint.

Die populäre Bezeichnung der Figur als 'Schiffermadonna' könnte aufgekommen sein, als sie seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts im Freien an der Ostapsis aufgestellt war (bis 1868) und die Vorstellung üblich wurde, sie sei von den Rheinschiffern verehrt worden.

 

 
   
  


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Sankt Maria in Lyskirchen, Köln
An Lyskirchen 10 in 50676 Köln

info@lyskirchen.de